Arbeitsvermittlung - Zeitarbeit - Arbeitslosigkeit - Weiterbildung

Zusammenhänge erkennen      -     Handlungen verstehen     -     Entscheidungen mitgestalten  

AKTUELL: Arbeitsunfähig in der Arbeitslosigkeit

19.02.2019: Wurde während einer Arbeitsunfähigkeit bereits Krankengeld bezogen, ist eine erneute persönliche Arbeitslosmeldung notwendig. Außerdem ist eine erneute Meldung erforderlich, wenn die Arbeitsunfähigkeit in die Zeit einer Sperrfrist fällt.

Das Alg-Merkblatt 03/2018 weißt hier nur auf den ersten Sachverhalt hin. Deshalb stellt die Arbeitsagentur in den Fachlichen Weisungen zu §141 SGB III fest, dass versäumte neue Arbeitslosmeldung aufgrund dieser irreführenden/lückenhaften Ausführungen im Merkblatt schadlos zu stellen sind. Dazu ist es aber notwendig, dass sich ein Betroffener darauf beruft.
Da das genannte Merkblatt mit dem irreführenden Hinweis (Seite 31 oben) noch heute auf der Seite der Arbeitsagentur zum Download bereitsteht, sollte man sich selbst jetzt noch darauf berufen können.

Die genauere Beschreibung ist im Verlinkten Text „Weitere Informationen (Unterbrechung der Arbeitslosigkeit bei Arbeitsunfähigkeit)„ der Fachlichen Weisungen zu § 141 SGB III zu finden. Dazu die Fachlichen Weisungen im IE oder mit Adobe Acrobat öffnen.

Schwerpunktthemen

Arbeitsvermittlung: Wir erklären Handlungen und Weisungen der staatlichen Arbeitsvermittlung.

Weiterbildung: Wann wird Ihr Arbeitsvermittler eine Weiterbildung bewilligen, wann ablehnen.

Über 5.000 Adressen privater Arbeitsvermittler und anderer Personaldienstleiter.

Anschriften von Arbeitslosen-Initiativen (Beratungsstellen) aus dem gesamten Bundesgebiet.

18.02.2019: Sie streben eine Ausbildung oder Umschulung an und suchen Informationen zum Fachkräftebedarf? Ihr Arbeitsvermittler kann Sie sicher beraten. Unterstützen kann aber auch der Fachkräfteradar der Bundesagentur für Arbeit. Allerdings ist nicht jeder Beruf hinterlegt und nicht zu jedem hinterlegten Beruf und jeder Region sind Daten vorhanden.

Diese Eingaben sind erforderlich:
„Thema“: Fachkräfteradar
„Berufe“: Beruf auswählen.
„Region“: Bundesland oder Arbeitsmarktregion wählen

23.01.2019: Die bisher auf "notwendige" Kenntnisse begrenzte Förderung wird auf ergänzende berufliche Kenntnisse ausgedehnt (§81 (1a) SGB III). Eine vorherige 3-jährige Tätigkeit ist bei einer Qualifizierung in "Engpassberufen" nicht erforderlich (§81 (2) Nr. 2 SGB III). Die Qualifizierung für beschäftigte Arbeitnehmer wird ausgedehnt (§ 82 SGB III). Fundort.

15.02.2019: Die Agentur für Arbeit hat ihre internen Weisungen zum Mindeslohngesetz ("Leitfaden zum Mindestlohngesetz") überarbeitet. Diese Regelungen gelten auch und insbesondere für den Bereich der Jobcenter. Der Leitfaden ist als Anlage der Weisung 201901007 zu finden.
Den Leitfaden finden Sie nur, wenn Sie die Weisung im InternetExplorer oder in Adobe Acrobat öffnen.

Sie möchten einen Beistand zur Beratung beim Arbeitsvermittler mitnehmen? Dies ist in der Regel nicht notwendig. Trotzdem kann eine Begleitung von Nutzen sein. Vier Ohren hören mehr als zwei. Auch wirkt ein Begleiter beruhigend bei dieser oft neuen Erfahrung mit der Arbeitsvermittlung. Darüber hinaus hat vermutlich kaum ein Arbeitsvermittler etwas dagegen einzuwenden.

Der Begleiter sollte aber vorab über Ihre Ziele (Arbeit, Selbstständigkeit, Weiterbildung usw.) informiert sein.

Sie wollen vorbereitet ins Gespräch beim Arbeitsvermittler gehen und suchen deshalb Informationen im Internet? Helfen kann dabei unsere Seite, andererseits aber auch Foren zum Thema Arbeitslosigkeit, Weiterbildung usw. Beachten Sie bei Foren aber immer:

  1. Es gibt nie zwei identische Sachverhalte. Jeder Betroffene schildert die Erlebnisse mit der Arbeitsvermittlung aus seiner Sicht. Wichtige Details werden ggf. übersehen oder falsch gewichtet. Die Handlungen des Arbeitsvermittlers erscheint dadurch unverständlich.
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Unsere Beiträge basieren zu einem großen Teil auf Veröffentlichungen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Von der BA müssen jedoch nicht alle Regelungen veröffentlicht werden (Schutzbedürftigkeit).Auch kann sich deren Auslegung regional unterscheiden (Ermessen). So ist es möglich, dass trotz sorgfältiger Recherchen tatsächliche Entscheidungen/Handlungen der Arbeitsvermittlung von unseren Schlussfolgerungen abweichen. Unsere Beiträge stellen deshalb nur unsere Meinung dar und sollen Sie zur weiteren Nachfrage anregen.
Deshalb: Reden Sie vor einer Entscheidung immer mit der Arbeitsvermittlung oder ggf. mit einem Rechtsbeistand.

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