Arbeitsvermittlung - Arbeitslosigkeit  -  Weiterbildung

Zusammenhänge erkennen       -     Handlungen verstehen      -      Entscheidungen mitgestalten  

Weiterbildung

Hier finden Sie Argumente und agenturinterne Regelungen 
für das Gespräch mit Ihrem Arbeitsvermittler.

Wohl nur wenige Menschen können unser Leben so intensiv beeinflussen, wie ein Arbeitsvermittler im Falle eintretender Arbeitslosigkeit. Dies ist grundsätzlich nicht verwerflich, ist das Ziel des Beraters doch die Unterstützung bei der Suche nach einer neuen und zumutbaren Beschäftigung.

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Handlungen der staatlichen Arbeitsvermittlung sind nicht immer verständlich. Sie leiten sich in der Regel von Vorschriften ab, die auf gesetzlichen Vorgaben beruhen. Diese Vorschriften benennen wir Ihnen. Missverständnisse zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitsvermittler sollten so reduziert werden. 

Außerdem finden Sie in unseren umfangreichen Verzeichnissen private Arbeitsvermittler, Zeitarbeitsfirmen und Arbeitslosen-Initiativen.

Und nein, wir wir betreiben keine private Arbeitsvermittlung!

Sie möchten einen Beistand zur Beratung beim Arbeitsvermittler mitnehmen? Dies ist in der Regel nicht notwendig. Trotzdem kann eine Begleitung von Nutzen sein. Vier Ohren hören mehr als zwei. Auch wirkt ein Begleiter beruhigend bei dieser oft neuen Erfahrung mit der Arbeitsvermittlung. Darüber hinaus hat vermutlich kaum ein Arbeitsvermittler etwas dagegen einzuwenden.

Der Begleiter sollte aber vorab über Ihre Ziele (Arbeit, Selbstständigkeit, Weiterbildung usw.) informiert sein.

Sie suchen Informationen vor Ihrem Gespräch beim Arbeitsvermittler? Helfen können dabei Foren zum Thema Arbeitslosigkeit, Weiterbildung usw. Beachten Sie dabei aber folgende Punkte:

  1. Es gibt nie zwei identische Sachverhalte. Jeder Betroffene schildert die Erlebnisse mit der Arbeitsvermittlung aus seiner Sicht. Wichtige Details werden ggf. übersehen oder falsch gewichtet. Die Handlungen des Arbeitsvermittlers erscheint dadurch unverständlich.
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Änderungen sollten Sie Ihrem Arbeitsvermittler immer vorher mitteilen. Noch wichtiger: Anträge sind immer vor einem Ereignis zu stellen (§ 324 SGB III) .

Wenn Entscheidungen anstehen, können Sie sich bei Bekannten oder im Internet informieren. Bevor Sie eine Entscheidung treffen, sollten Sie sich aber immer mit der wirklich zuständigen Stelle abstimmen. Dies ist in Fragen der Stellensuche, sofern Sie arbeitslos sind, der Arbeitsvermittler der Agentur für Arbeit.

Die staatliche Arbeitsvermittlung handelt nach Weisungen. Diese "steuern" somit die Entscheidungen von Sachbearbeitern und Arbeitsvermittlern.

Wir fordern diese Weisungen, sofern Sie uns bekannt sind, bei der Agentur für Arbeit an und erklären sie Ihnen. Denn nicht Prospekte (allgemeinverständliche Texte auf einer Internetseite), sondern die Bedienungsanleitung (Durchführungsanweisungen usw.) beschreiben ein Produkt im Detail. 

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