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Montag, 11 Februar 2019

Arbeitslosengeld bei Weiterbildung verlängert Ihren Anspruch

Beschreibung

Allgemein

"Arbeitslosengeld bei Weiterbildung (Alg-W)" wird dann gewährt, wenn Sie eine von der Arbeitsvermittlung der Agentur für Arbeit geförderte Bildungsmaßnahme nach § 81 SGB III besuchen. Um Alg-W zu erhalten, muss zu Beginn der Maßnahme noch ein Anspruch auf Arbeitslosengeld vorhanden sein.
Bei Besuch einer Maßnahme nach § 45 SGB III (in der Regel Bewerberseminare u. ä.) wird nur normales Arbeitslosengeld gezahlt.

Unterschied  Alg  -  Alg-W

 

  Thema
..............................

  Alg
...................................

  Alg-W
......................................

Verbrauch des
Anspruchs

1 Kalendertag  kürzt um 1 Tag Alg

2 Tage Maßnahme kürzen um
1 Tag Alg-W
Anspruchsende nach Verbrauch der bewilligten Tage

nach Ende der Maßnahme;
sollte Alg-W bei obiger
Berechnung vorher enden,
wird bis Maßnahmeende
verlängert

Eigenbemühungen
(EB)
müssen erbracht werden

auf Eigenbemühungen kann
mit Einverständnis der
Arbeitsvermittlung verzichtet
werden

Die Bezugsdauer von Alg-W kann sich aus zwei Gründen verlängern:

  • Für zwei Kalendertage wird nur ein Tag vom Anspruch auf Arbeitslosengeld abgezogen (§148 (1) Nr. 7 SGB III).
  • Die Kürzung des Alg-Anspruchs unterbleibt, wenn nur noch ein Anspruch von weniger als ein Monat verbleibt (§ 148 (2) SGB III).

§ 148 (2) SGB III: "... In den Fällen des Absatzes 1 Nummer 7 unterbleibt eine Minderung, soweit sich dadurch eine Anspruchsdauer von weniger als einem Monat ergibt...).

 

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Unsere Beiträge basieren zu einem großen Teil auf Veröffentlichungen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Von der BA müssen jedoch nicht alle Regelungen veröffentlicht werden (Schutzbedürftigkeit).Auch kann sich deren Auslegung regional unterscheiden (Ermessen). So ist es möglich, dass trotz sorgfältiger Recherchen tatsächliche Entscheidungen/Handlungen der Arbeitsvermittlung von unseren Schlussfolgerungen abweichen. Unsere Beiträge stellen deshalb nur unsere Meinung dar und sollen Sie zur weiteren Nachfrage anregen.
Deshalb: Reden Sie vor einer Entscheidung immer mit der Arbeitsvermittlung oder ggf. mit einem Rechtsbeistand.

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