Arbeitsvermittlung - Zeitarbeit - Arbeitslosigkeit - Weiterbildung

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Montag, 01 Oktober 2018

Weiterbildung finden

Grundlagen

Beschreibung

Allgemein

Durch die Arbeitsvermittlung dürfen nur Maßnahmen gefördert werden, die nach §§ 179-180 SGB III zugelassen sind.  Von der Zulassung einer Maßnahme kann allerdings nicht auf deren Qualität geschlossen werden.
Ihr Arbeitsvermittler wird Sie bei Ausgabe eines Bildungsgutscheines darauf hinweisen.

Zugelassene Maßnahmen finden

Als Einstieg können Sie die Checkliste "Qualität beruflicher Weiterbildung" des Bundesinstituts für Berufsbildung durcharbeiten. Sie bietet Orientierung und Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Weiterbildungsmaßnahmen. 

Ort der Weiterbildung

Zu überlegen ist, ob Sie auch eine längere Pendelstrecke bzw. einen vorübergehenden zweiten Wohnsitz akzeptieren können? Die Arbeitsvermittlung kann Sie bei den Pendelkosten (§ 85 SGB III) bzw. den Kosten einer auswärtigen Unterkunft (§ 86 SGB III) und bei Familienheimfahrten (§ 85 SGB III) unterstützen. Als Familienheimfahrt gilt auch die Heimfahrt von Teilnehmern ohne Familie.

Beachten Sie immer, dass der "Bildungsgutschein" der Arbeitsvermittlung eine regionale Einschränkung enthalten kann. Ggf. müssen Sie mit Ihrem Arbeitsvermittler reden.

Bildungsdatenbanken

Relativ einfach können Sie zugelassene Bildungsmaßnahmen in der Datenbank "Kursnet" der Agentur für Arbeit finden. Setzen Sie beim Punkt "Nur Angebote mit Bildungsgutschein" einen Haken und die Trefferliste wird entsprechend gefiltert.

Weiter können Sie in der Datenbank "InfoWeb Weiterbildung (IWWB)" des Deutschen Bildungsserver nach Maßnahmen suchen. 

Für die Suche im Internet gibt es aber viele weitere Quellen. Dazu zählen auch die Internetseiten der Ihnen bekannten Anbieter.

Betriebliche Ausbildungsstelle

Eine betriebliche Ausbildungsstelle für eine Umschulung zu finden ist nicht immer ganz einfach. Das fortgeschrittene Alter des Bewerbers und die Situation auf dem Ausbildungsmarkt (Relation Ausbildungsstellen zu Ausbildungssuchenden) sind hier mit ausschlaggebend. Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt lässt sich grob im Ausbildungsmarktradar der Agentur für Arbeit abschätzen.

Auch wenn bei betrieblichen Ausbildungsstellen die Handwerkskammer oder die IHK der Ausbildung durch Eintrag in die Lehrlingsrolle zustimmen, ist eine Zertifizierung durch die Arbeitsvermittlung der Agentur für Arbeit erforderlich. Fragen Sie Ihren Arbeitsvermittler.

Begriffe

FW
Fachliche Weisungen

 

Links

"Berufecheck" - Welcher Beruf passt zu Ihnen. 
www.berufecheck.arbeitsagentur.de/berufecheck 
siehe auch Flyer "Berufecheck - Passt der Beruf zu Ihnen?"
Bundesagentur für Arbeit

Planen Sie Ihre Weiterbildung
https://ben.arbeitsagentur.de 
Bundesagentur für Arbeit

"Ausbildungsmarktradar"
www.arbeitsmarktmonitor.arbeitsagentur.de/.../ausbildungsmarkt
Bundesagentur für Arbeit

"Kursnet"
www.kursnet-finden.arbeitsagentur.de/kurs/index.jsp 
Bundesagentur für Arbeit

"Suchmaschine des InfoWeb Weiterbildung IWWB"
www.iwwb.de 
Dt. Inst. für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)

Checkliste "Qualität beruflicher Weiterbildung"
www.bibb.de/checkliste 
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

"Berufenet"
www.berufenet.arbeitsagentur.de/
Bundesagentur für Arbeit

"BerufeTV"
www.berufe.tv/
Bundesagentur für Arbeit

"Karrierevideos"
www.karrierevideos.at/
Arbeitsmarktservice Österreich

"Berufe-Universum"
www.portal.berufe-universum.de/ 
Bundesagentur für Arbeit

 

Flyer

"Berufecheck - Passt der Beruf zu Ihnen?"
www.arbeitsagentur.de/.../egov-content490451.pdf?_ba.sid=EGOV-CONTENT490454 
Bundesagentur für Arbeit

 

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Unsere Beiträge basieren zu einem großen Teil auf Veröffentlichungen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Von der BA müssen jedoch nicht alle Regelungen veröffentlicht werden (Schutzbedürftigkeit).Auch kann sich deren Auslegung regional unterscheiden (Ermessen). So ist es möglich, dass trotz sorgfältiger Recherchen tatsächliche Entscheidungen/Handlungen der Arbeitsvermittlung von unseren Schlussfolgerungen abweichen. Unsere Beiträge stellen deshalb nur unsere Meinung dar und sollen Sie zur weiteren Nachfrage anregen.
Deshalb: Reden Sie vor einer Entscheidung immer mit der Arbeitsvermittlung oder ggf. mit einem Rechtsbeistand.

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