Nicht immer verläuft der Kontakt zur Arbeitsagentur wie gewünscht und Entscheidungen fallen anders aus als erhofft. Das liegt jedoch nicht zwingend am einzelnen Sachbearbeiter.
Häufig sind es gesetzliche Vorgaben oder interne Schwerpunkte der Bundesagentur für Arbeit (BA), an die die örtlichen Agenturen gebunden sind.
Zwei typische Beispiele:
Einkauf von Maßnahmen: Vor Jahresbeginn prognostiziert die BA, wie viele Menschen voraussichtlich arbeitslos werden und welche Qualifikationen benötigt werden. Auf dieser Basis kaufen die örtlichen Arbeitsagenturen entsprechende Maßnahmen ein – etwa Bewerbungstrainings. Ist ein Kontingent erst einmal eingekauft, entsteht der Druck, diese Plätze (auch durch Sie?) zu besetzen.
Frühzeitige Arbeitssuche: Sie melden sich gemäß SGB III rechtzeitig arbeitsuchend, möchten die Stellensuche aber erst einmal eigenständig und ohne Hilfe der Arbeitsagentur angehen. Auch hier greifen interne Vorgaben: Ihr Arbeitsvermittler ist angehalten, Sie von Anfang an engmaschig zu kontaktieren und zu beraten, um Arbeitslosigkeit gar nicht erst eintreten zu lassen.
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